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Cividale del Friuli

Der Überlieferung nach wurde die Stadt um 50 v.Chr. auf Wunsch Julius Cäsars gegründet und Forum Julii genannt (Markt des Julius). Wie venetianische und keltische Zeugnisse beweisen, geht jedoch die Entstehung dieser Stadt noch viel weiter zurück. Als Alboin und die Langobarden in Italien einfielen (568 n.Chr.), wurde Cividale die Hauptstadt des ersten langobardischen Herzogtums.
Unter der Herrschaft der Franken im 8. Jh. wird der Name Forum Julii in Civitas Austriae umgewandelt. Später wurde das Wort Civitas in den gegenwärtigen Namen Cividale ungeändert.
Durch die Entstehung des Patriarchatenstaates Friaul wurde die StadtSitz der weltlichen Macht der Patriarchen (1070). Im Jahre 1420 ging die Stadt an die Republik Venedig über.
Viele künstlerische Zeugnisse bestätigen die außergewöhnliche geschichtliche Bedeutung der Stadt: Das Keltische Hypogäum, ein Ort reich an Zauber und Geheimnis; eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der Baukunst und der Bildhauerarbeit des frühen Mittelalters ist das Oratorium von S. Maria in Valle (der sog. "Tempietto Longobardo"); derDom (XV-XVI Jh.), in seinem Inneren kann man die herrliche Silberplatte von Pellegrino II., die als eines der Meisterwerke der italienischen mittelalterlichen Goldschmiedekunst gilt, und zwei Gemälde von Palma il Giovane, bewundern; der Gemeindepalast(XIV-XV Jh.); der Palast der venetischen Aufsichtsbeamten (Palazzo dei Provveditori Veneti), dessen Projekt Palladius zugeschrieben ist. Nicht zu vergessen ist die "Teufelsbrücke", von der man einen herrlichen Ausblick auf den Natisone-Fluss genießt. Der Sage nach wurde sie vom Teufel gebaut, mit der Bedingung, dass die erste Seele, die über die fertige Brücke ginge, ihm gehöre.
Die Entfernung von Lignano ist etwa 82 km., in etwa 1 Stunde und 10 Minuten mit dem Auto erreichbar.




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